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Schloss Platz Kultur 2020  Für eine ergebnisoffene Diskussion zur Stadtentwicklung Münsters

Pressespiegel

WN – 01.05-2018
Musikcampus

Musik spielt die erste Geige

Münster/Düsseldorf – Die Musik muss die erste Geige spielen, wenn ein neuer Musikcampus an der Hittorfstraße entstehen soll. Das betont NRW-Kulturministerin Pfeiffer-Poensgen. Die Kongresse könnten nur die Nebenrolle bekommen.

Bloß keine Kompromisse: Die Pläne für eine neue Musikhalle auf einem Musikcampus der Westfälischen Wilhelms-Universität voraussichtlich an der Hittorfstraße hält NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen nur unter engen Voraussetzungen für machbar. „Unverzichtbar ist eine erstklassige Architektur“, sagt sie im Interview mit unserer Zeitung und meint damit weniger eine imposante Außenwirkung.

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Nutzungszweck wichtiger als Ort

Für Pfeiffer-Poensgen sei der Standort eine wichtige Frage. Aber: „Die Nutzung ist das, was die Verankerung in der Bevölkerung bestimmt.“ Es sei eine konzeptionelle Aufgabe, dass man eine Halle tagsüber in ein städtisches kulturelles Leben einbinde. Eine Musikhochschule oder eine Musikschule einzubinden, sorge für die Akzeptanz.
OB Lewe sieht im Interview mit unserer Zeitung mit Erleichterung, dass bei den Musikfreunden die Standortfrage nicht mehr im Vordergrund stehe.

Von Hilmar Riemenschneider, Ralf Repöhler
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WN – 30.04.2018
Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen im Gespräch

„Westfalen kommt nicht zu kurz“

Düsseldorf – Selbstbewusst die eigene Leistung zeigen statt Neidgefühle für die Kulturszene Rhein und Ruhr zu hegen: NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hält die kulturelle Vielfalt Westfalens für konkurrenzfähig, sagt sie im Gespräch mit unserem Korrespondenten Hilmar Riemenschneider. Allein ins Münsterland überwies das Land 2017 rund 838 000 Euro regionale Kulturmittel.

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In Münster gab es vor zehn Jahren einen Volksentscheid gegen eine Musikhalle vor dem Schloss, jetzt gibt es einen neuen Anlauf für ein Konzerthaus. Diskutiert wird der Musikcampus an der Uni oder ein eigener Bau in der Innenstadt: Was präferieren Sie als Kulturpolitikerin?

Pfeiffer-Poensgen: Nach der Eröffnung der Elbphilharmonie haben wir noch einmal gesehen, welche Chance in einem guten Ort für Musik steckt. Ich kenne die Idee mit der Uni in Münster, aber nicht alle für den Bau diskutierten Örtlichkeiten. Das Entscheidende ist, dass man vorher ein Konzept hat, wie man eine solche Halle nutzen und wie man sie bespielen will. Der Ort ist nicht sekundär, aber die Nutzung ist das, was die Verankerung in der Bevölkerung bestimmt. Es ist eine konzeptionelle Aufgabe, dass man eine Halle auch tagsüber in ein städtisches kulturelles Leben einbindet.

Sie würden empfehlen, groß zu denken?

Pfeiffer-Poensgen: Aber nicht zu groß. Wenn man andere kulturelle Nutzungen mit einbezieht wie etwa eine Musikhochschule oder Musikschule, wird so ein Haus stärker angenommen. Die Größe muss aber natürlich passen, damit eine Stadt wie Münster sie auch füllen kann. Unverzichtbar ist eine erstklassige Architektur. Es muss nichts Ikonisches werden, aber es muss eine für die musikalische Nutzung sehr geeignete Architektur sein. Ich kenne die Fälle, wo man alles Mögliche, also Kongresse und Musik – auch Popkonzerte – unterbringen wollte: Das funktioniert akustisch überhaupt nicht trotz aller modernen Möglichkeiten. Wort und Musik passen akustisch nicht zusammen. Deshalb muss es eine Musikhalle sein.

Von Hilmar Riemenschneider
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WN – 25.04.2018
Konzerthalle

Musikcampus spaltet die Gemüter

Münster – Zehn Jahre nach der krachenden Ablehnung für eine Musikhalle in Münster durch einen Bürgerentscheid steht das bereits jahrzehntelang diskutierte Thema weiter auf der Agenda der Kommunalpolitik sowie privater Interessengruppen. Grund für die SPD-Ratsfraktion, Vertreter von drei Interessensströmungen in dieser Frage zu einer Diskussionsveranstaltung am Dienstagabend einzuladen.

Von Benjamin Scholz
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WDR 3 Mosaik – 03.04.2018

Eine Musikhalle für Münster?

Fast 3 Jahrzehnte lang ringt Münster schon um den Bau einer Musikhalle. Zwischen den festgefahrenen Kontrahenten der Debatte droht der fehlende Raum für Musik verloren zu gehen. Eine WDR 3 Zeitlupe von Burkhard Spinnen.

Burkhard Spinnen
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allesmuenster.de – 25.03.2018

Initiative „Schloss Platz Kultur 2020“ zieht Zwischenbilanz

Für sie ist der Schlossplatz ein Platz, der erheblich unter Wert verkauft wird. Die unabhängige Initiative „Schloss Platz Kultur 2020“ um Kaufmann Ulrich Krüger stellte jetzt einem Publikum aus Politik und Stadtgesellschaft, darunter Oberbürgermeister Markus Lewe und Regierungspräsidentin Dorothee Feller, ihren ersten Zwischenbericht vor. 

Architekt Stefan Rethfeld und Pastorelreferent Marius Stelzer zogen die Halbzeitbilanz. Der Schlossplatz müsse ein (Fest-)Platz für die Bürgerinnen und Bürger bleiben, dessen Zentrum durch eine Tiefgarage autofrei zu ziehen und landschaftlich zu gestalten sei. Nur der Randbereich eigne sich als Baufeld für kulturelle Einrichtungen. Mit ins Kalkül gehöre der Schlossgarten und die vierspurige B 54. Lewe und Feller begrüßten ausdrücklich, auch das Umfeld der Stadt und der Universität einzubeziehen. So schlägt die Initiative vor, Flächen und Gebäude von Bund, Land und Stadt wie die Bereiche Neutor, Lindenhof und Georgskommende in Wert zu setzen und den Schlossgarten unter anderem mit einem Wasserkonzept und neuen Wegeführungen aufzuwerten.

PM
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WN – 22.03.2018
Schlossplatz-Initiative

Ein autofreier Platz für alle

Münster – Für sie ist der Schlossplatz ein ungeschliffener Diamant, der eine Fassung braucht. Die Initiative „Schloss Platz Kultur 2020“ möchte den Platz, der derzeit erheblich unter Wert verkauft werde, umgestalten. Die Autos sollen verschwinden.

Am Mittwoch nun stellte die Initiative „Schloss Platz Kultur 2020“ um Kaufmann Ulrich Krüger einem aufmerksam zuhörenden Publikum, darunter Oberbürgermeister Markus Lewe und Regierungspräsidentin Dorothee Feller, ihren ersten Zwischenbericht vor. Bei fünf runden Tischen waren historische und planerische Entwicklungen aufgearbeitet, Experten befragt, Potenziale im Umfeld abgeklopft worden.

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WN – 11.03.2018
Münster-Barometer

Neue Pläne für ein Musikforum

Münster – Der Bürgerentscheid, mit dem eine Mehrheit der Münsteraner den Bau einer teils städtisch finanzierten Musikhalle auf dem Schlossplatz ablehnte, ist zehn Jahre her. Seit einiger Zeit wird das Thema wieder diskutiert: Es gibt Pläne der Universität, die an der Einsteinstraße, Ecke Hittorfstraße gern ihre Musikhochschule mit Konzertsaal und Räumen für die städtische Musikschule und das Sinfonieorchester ansiedeln würde. Parallel favorisiert eine Gruppe von Münsteranern den Bau eines Kulturforums auf dem Hörsterparkplatz in Theater-Nähe.

Von Karin Völker
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Draußen – 12/2017
SchlossPlatzKultur 2020

Viel Platz für Münster

Der Schlossplatz ist der Festplatz aller Münsteraner: Open-Air-Kino, Floh- markt, Bürger-Brunch, AStA-Bierfest, Turnier der Sieger, Beach-Volleyball, Münsterland-Giro, Stadtschützenfest, Skate-Night, Münster verwöhnt, Flur- Stücke und nicht zuletzt der Send. Hier findetvielstatt.NuristderPlatzeine Brachfläche. Unansehnlich und unge- staltet. Das muss sich ändern, findet die Initiative „SchlossPlatzKultur 2020“ aus Münster. Der Schlossplatz kann mehr.

Dr. Marius Stelzer
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WN – 26.02.2018
Fenster sorgen für Probleme

Schloss: Sanierungspläne gestoppt

Münster – Die Fenster sind stark verwittert, die kunstvolle Fassade bröckelt – das Schloss sieht nicht gut aus. Der schon fertige Sanierungsplan wurde jetzt aber gestoppt. Besonders die Restaurierung der 426 denkmalgeschützten Fenster macht Probleme.

Das Schloss ist prominentes Wahrzeichen der Stadt – ein Schmuckstück ist es bei näherem Hinsehen aber nicht. Die Sandsteinverzierte Fassade bröckelt, Netze schützen vor herabfallenden Teilen und die Fenster sind unansehnlich verwittert. An diesem wenig repräsentativen Zustand wird sich nun – entgegen der bereits verkündeten Planung – auf absehbare Zeit auch nichts ändern.

Von Karin Völker
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WN – 19.03.2016
Kommentar: Der Schlossplatz und seine Neugestaltung

Die unendliche Geschichte

Der frühere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) wollte der Stadt den damaligen Hindenburgplatz sogar mal schenken – im Kontext mit dem an­gestrebten Bau der Musikhalle. Acht Jahre später steht weder das Konzerthaus, das über einen Bürgerentscheid stolperte, noch ist das inzwischen zum Schlossplatz unbenannte Areal entwickelt worden. Ein Kommentar.

Gleich mehrfach hatte der Verein der Kaufmannschaft versucht, die Zukunftsdebatte über die größte Innenstadt-Freifläche zwischen Kalkmarkt und altem Lindenhof-Areal zu beleben. Viel Applaus gab es für die Entwürfe von Architektur-Professor Dieter Baumewerd, der eine Neugestaltung nach Pariser Vorbild mit dicht gewachsenen Baum-Alleen vorsah.

Von Ralf Repöhler
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WN – 19.03.2016
Stadtdirektor Schultheiß favorisiert Baumreihen

Schlossplatz-Gestaltung wird zur Chefsache

Münster – Der Schlossplatz wird zur Chefsache. Oberbürgermeister Markus Lewe will die Zukunft der größten Freifläche in der Mitte Münsters für eine erneute politische Debatte im Verwaltungsvorstand vorbereiten. Stadtdirektor Hartwig Schultheiß favorisiert eine Neugestaltung mit Baumreihen.

Still ruht der See. Oder besser der Schlossplatz. Und das seit Jahrzehnten. Dabei gibt es Dutzende Pläne , wie Münsters größte Freifläche in der Innenstadt aufgewertet werden könnte. Zuletzt regte der Verein der Kaufmannschaft, der das Projekt für sich entdeckt hatte, einen Barockgarten an, was wie alle übrigen Vorschläge in den tiefen Schubladen der Stadtverwaltung verschwand.

Von Ralf Repöhler
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WN – 19.01.2018
Initiative „Schloss-Platz-Kultur“ diskutierte

„Einmalige Chance“ für Musikcampus

Münster – Es sei genau die richtige Zeit für einen Musikcampus, betont Prof. Ulrich Rademacher. Beim Runden Tisch der Initiative „Schloss-Platz-Kultur“ sprach sich der ehemalige Leiter der Westfälischen Schule für Musik für einen Campus aus.

Von Anna Spliethoff
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Münster Urban – 04.12.2017
Ausgabe #7 | 04. Dezember 2017

Wie hoch hinaus will Münster?

So schnell kann es gehen. In der letzten Ausgabe von Münster Urban berichteten wir noch über drei Vorschläge für den Bau eines Konzert- oder Kulturhauses in Münster: den von Investor Christoph Deckwitz gemeinsam mit Hanno Höyng vor Jahren ins Spiel gebrachten Bau eines Kultur- und Bildungsforums auf dem Hörster Parkplatz, das im September 2016 neu am Planungshorizont aufgetauchte Projekt eines Musik­campus an der Hittorfstraße und die alte Idee eines Baus auf dem Kalkmarkt. Wesentliche Akteure lobten den „ergebnisoffenen Prozess“, den gepflegten Dialog und den Wettbewerb der Ideen.

Doch ganz so „ergebnisoffen“ kann es nicht zugegangen sein. Noch während Münster Urban #6 gedruckt wurde, erklärte die Stadtverwaltung das älteste der drei Projekte für tot. Das Gutachten zur Machbarkeitsstudie des Duos Deckwitz/Höyng war seit Monaten mit Spannung erwartet worden. Am 11. September wurden die Ergebnisse vorgelegt. Die Stadtverwaltung brauchte danach nur 24 Stunden, um eine vernich­tende Pressemeldung zu veröffentlichen. „Insgesamt halten Gutachter und Verwaltung das Projekt für nicht realisierbar“, erklärte das städtische Presse- und Informationsamt. Die Eindeutigkeit des Verdikts und die Eile machen stutzig.

Jörg Heithoff
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Münster Urban – 04.12.2017
Ausgabe #7 | 04. Dezember 2017

Platzkonzert: Gerät Münsters größter Möglichkeitsraum bis 2020 in Bewegung?

Der Schlossplatz ist nicht nur Europas größter innerstädtischer Platz. Er ist auch ein politisch heißes Eisen. Nach Musik­hallen-Desaster und Namensdebatte hat kaum jemand Lust, sich hier die Finger zu verbrennen. Eine Initiative aus neun münsterschen Bürgern will in Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft Lust auf das zentrale Areal wecken. Seit September 2016 versucht die Initiative, das Thema durch Dialoge und runde Tische wieder auf die Agenda zu hieven. Bis 2020 soll es nach Willen der Akteure zu unumkehrbaren politischen Beschlüssen kommen. Münster Urban sprach mit Ulrich Krüger, Stefan Rethfeld und Dr. Marius Stelzer von SchlossPlatzKultur 2020

Jörg Heithoff
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WN – 12.11.2017
Kommentar

Hörsterparkplatz: Kaum Chancen für schöne Ansichten

Münster – Die eindrucksvollen Architekten-Entwürfe für den Hörsterparkplatz, die in dieser Woche vorgestellt wurden, haben bei manchem Kulturfreund Fantasien beflügelt.

Die Bilder und Pläne renommierter Architekten lassen ein neues Kultur- und Bildungsforum auf der innerstädtischen Brache, deren einzige Zier seit Jahren parkende Autos sind, zum Greifen nah erscheinen: ein sich zum Bült hin öffnender Platz, ein neuer urbaner Stadtraum, dahinter in ansprechender Architektur Konzerthalle, Musik- und Volkshochschule sowie Wohnungen. So weit der inszenierte Traum, den die Ideengeber Christoph Deckwitz und Hanno Höyng in die Tat umsetzen wollen.

Vorwurf der Hinterhoflage

Doch ob deren Versuch, mit anschaulichen Bildern das Blatt noch zu wenden, erfolgreich sein wird, scheint äußerst fraglich. Zwar ist der Vorwurf der Hinterhof-Lage einer angedachten Konzerthalle mit 1200 Plätzen augenscheinlich entkräftet worden. Doch über die notwendige städtische Investition, die dann zu einer dauerhaften finanziellen Belastung für den Haushalt führen wird, findet sich kein Wort.

Von Dirk Anger
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WN – 07.11.2017
Kein Jubel bei CDU und Grünen

Reaktionen auf Pläne für das Kulturforum Hörsterparkplatz

Münster – Die SPD und die Förderer des Sinfonieorchesters freuen sich, CDU und Grüne bleiben reserviert. Unterschiedlich fallen die Reaktionen auf die Pläne zum – möglichen – Bau des Kulturforums auf dem Hörsterparkplatz aus.

Von Klaus Baumeister
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WN – 02.11.2017
Neue Konzepte

Ideengeber für Kulturforum auf dem Hörsterparkplatz lassen nicht locker

Münster – Zwei Gutachten geben den hochtrabenden Plänen eines Kultur- und Bildungsforums kaum eine Chance: Doch die Ideengeber stecken nicht auf.

Die Ideengeber für ein Kultur- und Bildungsforum auf dem Hörsterparkplatz lassen nicht locker. Obwohl zwei Gutachten und in der Folge die Stadtverwaltung deren Vorhaben als kaum realisierbar ansehen, wollen Projektentwickler Christoph Deckwitz (VI Group) und Architekt Hans-Otto Höyng Überzeugungsarbeit in ihrem Sinn leisten. Dazu haben sie sich der Ideen prominenter Planer versichert.

Dirk Anger
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WN – 03.10.2017
Musikcampus

Rückenwind für Pläne von Stadt und Uni an der Hittorfstraße

Münster – Oberbürgermeister Lewe stellt sich hinter die Pläne, einen Musikcampus an der Hittorfstraße zu errichten. Es sei die einzige Option, die musikalischen Aktivitäten in Münster zu bündeln.

Rückenwind für die Pläne eines Musikcampus am Coesfelder Kreuz: Bei der Eröffnung der neuen Spielzeit am Theater Münster sprach Oberbürgermeister Markus Lewe am Sonntagabend mit Blick auf die Hittorfstraße von einer „reellen Chance, künftig die musikalischen Aktivitäten von Stadt und Universität in einem gemeinsamen Campus mit praktikablem Betriebsergebnis zu bündeln.“ Ähnliches hatte er bereits bei der Haushaltseinbringung im Rat gesagt.

Ralf Repöhler
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Münster Urban – 02.03.2017
Wo spielt die Musik?

Verpasst Münster den Klassiktrend?

Braucht Münster ein neues Konzerthaus? Was kann es für Stadt und Umland bewirken? Und wo gehört es hin? Diese Fragen bewegen — wieder einmal — die Stadtgesellschaft. Wir wagen auf den folgenden mehr als 30 Seiten eine Bestandsaufnahme.

Münster diskutierte fast 40 Jahre über den Aasee, bevor dieser dann Mitte der 20er Jahre endlich gebaut wurde. Wer allerdings glaubt, diese Dauerdebatte sei rekordverdächtig, täuscht sich. Das Gezerre um den Wiederaufbau eines Konzertsaals als Ersatz für die zerbombte Stadthalle lässt sich bis in die Nachkriegszeit zurückverfolgen. Sie geht also ins achte Jahrzehnt, ist voller Höhen und Tiefen — wobei das Fortissimo des Bürgerentscheids 2008 herausragt. Doch könnte die Diskussion jetzt unerwartet in eine entscheidende Phase gehen. Man mag es kaum glauben: Gleich drei Standorte sind plötzlich in der Diskussion. Der konkreteste Vorschlag ist das Kultur- und Bildungsforum auf dem Hörster Parkplatz, für das Gutachter derzeit die Vorschläge der Investoren prüfen. Wir beleuchten den aktuellen Stand. Trotz der mehr als 30 Seiten: Bei diesem komplexen Thema können wir dennoch nur an der Oberfläche kratzen. Fortsetzung folgt also …

Jörg Heithoff
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Münster Urban – 02.10.2017
Ausgabe #6 | 02. Oktober 2017

Wo spielt die Musik?

Braucht Münster ein neues Konzerthaus? Was kann es für Stadt und Umland bewirken? Und wo gehört es hin? Diese Fragen bewegen — wieder einmal — die Stadtgesellschaft. Wir wagen auf den folgenden mehr als 30 Seiten eine Bestandsaufnahme.

80 Jahre auf der Suche nach dem Wohlklang
Münster diskutierte fast 40 Jahre über den Aasee, bevor dieser dann Mitte der 20er Jahre endlich gebaut wurde. Wer allerdings glaubt, diese Dauerdebatte sei rekordverdächtig, täuscht sich. Das Gezerre um den Wiederaufbau eines Konzertsaals als Ersatz für die zerbombte Stadthalle lässt sich bis in die Nachkriegszeit zurückverfolgen. Sie geht also ins achte Jahrzehnt, ist voller Höhen und Tiefen — wobei das Fortissimo des Bürgerentscheids 2008 herausragt. Doch könnte die Diskussion jetzt unerwartet in eine entscheidende Phase gehen. Man mag es kaum glauben: Gleich drei Standorte sind plötzlich in der Diskussion. Der konkreteste Vorschlag ist das Kultur- und Bildungsforum auf dem Hörster Parkplatz, für das Gutachter derzeit die Vorschläge der Investoren prüfen. Wir beleuchten den aktuellen Stand. Trotz der mehr als 30 Seiten: Bei diesem komplexen Thema können wir dennoch nur an der Oberfläche kratzen. Fortsetzung folgt also …

Jörg Heithoff
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WN – 15.09.2017
Hörsterparkplatz bleibt im Gespräch

Ideengeber wollen Kultur-Pläne retten

Münster – Die Initiatoren des Kultur- und Bildungsforums kämpfen um ihre Pläne – zunächst nehmen sie sich die kritischen Gutachten vor.

Die Ideengeber für ein Kultur- und Bildungszentrum auf dem Hörsterparkplatz wollen sich intensiv mit den in zwei Gutachten aufgezeigten Schwachstellen ihres Projekts auseinandersetzen. „Dies erscheint in weniger als 14 Tagen als nicht seriös realisierbar, geschweige denn, dies ,über Nacht´ zu tun“, heißt es in einer Stellungnahme der VI.Group und ihres Geschäftsführer Christoph Deckwitz, der mit Architekt Hans-Otto Höyng über Jahre an dem Konzept gearbeitet hat. „Um dem überaus wichtigen Thema für Münster und dem komplexen Sachverhalt gerecht zu werden, möchten die Initiatoren die Gutachten/Stellungnahmen in Gänze verstehen, verarbeiten und bewerten.“

Dirk Anger
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WN – 13.09.2017
Münsters größte Freifläche im Zentrum

Hörsterparkplatz: Grüne machen Druck auf Verwaltung

Münster – Wie es am Hörsterparkplatz künftig aussehen soll, darüber haben Münsters Politiker nur wenige konkrete Ideen.

Wie geht es am Hörsterparkplatz weiter? Nachdem Gutachter die Pläne für ein Kultur- und Bildungsforum mit Konzerthalle, VHS, Musikschule und Wohnungen als kaum umsetzbar bezeichnet haben, wollen die Ideengeber des Projekts zunächst die mehr als 100 Seiten studieren.

Dirk Anger
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WN – 13.09.2017
Abgesang auf Kulturforum

Gutachten geben Plänen auf Hörsterparkplatz keine Chance

Münster – Lange haben die Ideengeber um ein Kultur- und Bildungsforum auf dem Hörsterparkplatz gekämpft. Jetzt sprechen die Gutachten Klartext.

Die hochtrabenden Pläne für ein insgesamt rund 75 Millionen teures Kultur- und Bildungsforum auf dem Hörsterparkplatz haben nach Einschätzung von Gutachtern und Stadtverwaltung keine Chance auf eine Realisierung. Zwei von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten weisen auf verschiedene Schwachstellen in dem Konzept von Projektentwickler Christoph Deckwitz (VI Group) und Architekt Hans-Otto Höyng hin.

Dirk Anger
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WWU Münster – 22.08.2017
Mit der Grundsteinlegung vor 250 Jahren begann die wechselvolle Geschichte des Barockbaus

Kein Schloss für Könige und Prinzessinnen

Seit rund 70 Jahren ist das Residenzschloss Münster Hauptgebäude der Universität Münster. Dass der Bau einmal der Forschung und Lehre – und ihrer Verwaltung – dienen würde, war am Tag seiner Grundsteinlegung am 26. August 1767 nicht absehbar. Aber schon damals war klar, dass dies kein Schloss für Könige und Prinzessinnen wird.

Dr. Eckhard Kluth, Leiter der Zentralen Kustodie der WWU Münster
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WN – 26.08.2017
250 Jahre Schloss Münster

Barockengel neben Beamer

Münster – [Mit Video] Vor fast genau 250 Jahren, am 26. August 1767, wurde in Münster der Grundstein für das Schloss gelegt. Vom Glanz vergangener Zeiten ist so im Inneren nicht mehr viel zu sehen. Im Hörsaal S 2 im Südflügel aber begegnen sich bis heute Vergangenheit und Gegenwart.

Die Planungen der fürstbischöflichen Residenz hatten sich schon länger hingezogen, bis es nach den Plänen von Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun endlich ans Werk ging.

Von Karin Völker
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WN – 23.08.2017
250 Jahre Schloss:

Altes und Modernes unter einem Dach

Die WN hat heute eine Fotostrecke mit Fotografien aus der Geschichte des Schlosses zum 250. Jahrestag der Grundsteinlegung gebracht:

Diverse Autoren
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WN – 16.07.2017
Schloss wird saniert

Sanierung endlich in Sicht

Münster – Die Universität wartet seit Jahren auf die Sanierung des Schlosses, jetzt kommt offensichtlich Bewegung in die Maßnahme. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb plant den Start für das Frühjahr 2018.

Karin Völker
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WN – 12.07.2017
„Runder Tisch“ diskutiert über Zukunft des Schlossplatzes

Blinder Fleck in der Stadtplanung

Münster – Über großes Interesse freute sich die Initiative „Schloss Platz Kultur 2020“ bei ihrem ersten „Runden Tisch“ am Dienstagabend in der alten Bahnhofspost. Gegründet im Oktober, will sich die Gruppe für eine sinnvolle Nutzung des Schlossplatzes einsetzen, der ihrer Ansicht nach ein Schattendasein führt.

Tatsächlich ist das 12,5 Hektar große Areal, das außer für den Send und andere Großveranstaltungen vor allem als Parkplatz genutzt wird, alles andere als einladend. Als einer der größten Stadtplätze Europas bietet er einen eher trostlosen Anblick mit unregelmäßiger Pflasterung, Betonpollern und Kassenhäuschen.

Dass die Konzepte für das Areal beinahe ebenso alt sind wie der Platz in seiner jetzigen Form, zeigte Architekt Stefan Rethfeldam Dienstag bei seiner Einführung. In früheren Jahrhunderten mehrmals überbaut, mit Kanälen und Wegen versetzt, aufgeteilt und wieder planiert, kamen und gingen Konzepte. Zuletzt war der Bau einer Musikhalle 2008 durch einen Bürgerentscheid gestoppt worden.

Christina Jürgensen
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WN – 01.07.2017

Hittorfstraße - Parkplatz Hörsterstraße - Kalkmarkt

Parallel zu den Überlegungen der Universität Münster, an der Hittorfstraße einen Musik-Campus unter Beteiligung der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule zu errichten, gibt es seit einigen Jahre auch Planungen für eine privat initiierte Kultur-Investition im Bereich des Parkplatzes Hörsterstraße. Dabei geht es um eine gemeinsame Unterbringung der Musikschule mit der Volkshochschule, verbunden mit Probenräumen für das Sinfonieorchester Münster und – gegebenenfalls – einer Konzerthalle. Derzeit läuft eine Prüfung bei der Stadtverwaltung.

Weiter in der Diskussion ist auch ein „Haus der Kultur“ auf dem Kalkmarkt, angestoßen von der Initiative „Schloss – Platz – Kultur“. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel einer städtebaulichen Aufwertung des Schlossplatzes.

KB
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WN – 01.07.2017
Studenten präsentieren Ideen

So könnte der Musikcampus aussehen

Münster – Studierende der Fachhochschule haben Ideen für einen Musikcampus in Münster erarbeitet. Die Diskussion über das Vorhaben dürfte damit neuen Schwung bekommen.

Martin Kalitschke
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WN – 01.07.2017
Studenten präsentieren Ideen

So könnte der Musikcampus aussehen

Münster – Studierende der Fachhochschule haben Ideen für einen Musikcampus in Münster erarbeitet. Die Diskussion über das Vorhaben dürfte damit neuen Schwung bekommen. Der mögliche Musikcampus, den die Universität und die Stadt gerne gemeinsam realisieren würden, nimmt Konturen an – zumindest optisch. Mehrere Monate lang haben Masterstudenten des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Münster Ideen für einen Musikcampus entwickelt, der auf einem Grundstück an der Ecke Hittorfstraße/Einsteinstraße entstehen könnte, das sich im Besitz des Landes befindet. Die fünf besten der 25 Entwürfe wurden am Freitagabend prämiert.

Die Ideen reichen von einem radikal gestalteten Gebäudekomplex über eine klassische Campus-Anlage bis zu einem geometrisch angesiedelten Ensemble aus drei Gebäuden. Die wichtigste Erkenntnis für Uni-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels: „Der Wettbewerb hat gezeigt, dass es grundsätzlich möglich ist, die geplanten Funktionen und das erforderliche Raumprogramm auf diesem Grundstück unterzubringen.“

 

Hittorfstraße – Parkplatz Hörsterstraße – Kalkmarkt

-kb- Parallel zu den Überlegungen der Universität Münster, an der Hittorfstraße einen Musik-Campus unter Beteiligung der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule zu errichten, gibt es seit einigen Jahre auch Planungen für eine privat initiierte Kultur-Investition im Bereich des Parkplatzes Hörsterstraße. Dabei geht es um eine gemeinsame Unterbringung der Musikschule mit der Volkshochschule, verbunden mit Probenräumen für das Sinfonieorchester Münster und – gegebenenfalls – einer Konzerthalle. Derzeit läuft eine Prüfung bei der Stadtverwaltung.

Weiter in der Diskussion ist auch ein „Haus der Kultur“ auf dem Kalkmarkt, angestoßen von der Initiative „Schloss – Platz – Kultur“. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel einer städtebaulichen Aufwertung des Schlossplatzes.

Von Martin Kalitschke
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WN – 05.05.2017
Bildungsforum oder Musikcampus?

Eine Einordnung der aktuellen Kulturdebatte in Münster

Münster – Die Idee eines Musikcampus mit einer städtischen Musikschule und einer universitären Musikhochschule unter einem Dach ist in der Welt, überdies auch die Idee einer großen, citynahen Kulturinvestition auf dem Parkplatz Hörsterstraße. Wie ist die Kulturdebatte einzuordnen? Wie schätzt der neue Uni-Rektor Prof. Johannes Wessels den Sachverhalt ein?

Klaus Baumeister, Karin Völker
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WN – 17.03.2017
Architekten-Bund macht sich für den Kalkmarkt stark

„Musikforum gehört an einen besonderen Ort“

Münster – Der Bund Deutsche Architekten Münster-Münsterland (BDA) rät davon ab, ein Bildungs- und Musikforum in der zweiten Reihe im Gedränge der Hörsterstraße oder hinter dem Schloss zu verstecken. „Den Bedarf eines Musik- und Bildungsforums in Münster sehen wir nicht als Ballast, sondern als unverbrauchten Entwicklungsimpuls, den wir nicht am falschen Ort verschenken dürfen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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WN – 07.03.2017
Pläne für millionenschweres Bauvorhaben

Musikcampus: Grüne „erstaunt“ über stilles Wachstum

Mübster – Mit „Erstaunen“ haben die Grünen Berichte zur Kenntnis genommen, dass ein millionenschweres Bauvorhaben – gemeint ist ein Musikcampus am Coesfelder Kreuz – ganz piano im Verborgenen wachse.

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WN – 07.03.2017
Konzertsaal-Freunde in Bochum

Neues Musikforum als Inspiration für Münster?

Münster – Die Fürsprecher eines Konzertsaals, eingebettet in einen Musik- und Kongress-Campus der Universität, sind nicht die einzigen Initiatoren, die in Münster Pläne für eine Musikhalle voranbringen wollen. Am Dienstag waren weitere Freunde eines Konzertsaals in Münster aktiv. Eine 20-köpfige Delegation aus Münster besuchte, geführt vom Bochumer Stadtdirektor und Kulturdezernenten Michael Townsend, das neue Musikforum in Bochum.

Von Karin Völker
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WN – 04.03.2017
Landtagswahlkampf ohne Kongresshalle

Musikcampus wächst ganz piano

Münster – Ganz piano treiben Stadt Münster und Westfälische Wilhelms-Universität die Pläne für den millionenschweren Musikcampus am Coesfelder Kreuz voran. Alle Beteiligten sind sich einig, das pikante Thema aus dem Landtagswahlkampf herauszuhalten.

Von Ralf Repöhler, Karin Völker
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WN – 05.03.2017
Uni-Rektor Johannes Wessels

Mehr Freiheit für die Uni

Münster – Das erste Semester ist vorbei: Seit 1. Oktober ist Prof. Johannes Wessels Rektor der Universität. Im Interview zieht er eine erste Bilanz.

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WN – 14.01.2017
Glosse: Münster ist nicht Hamburg

Wir kriegen nie eine Elbphilharmonie

Münster/Hamburg – Neun Gründe, warum die Hamburger eine Elbphilharmonie haben. Die Münsteraner aber nicht mal eine Konzerthalle hinkriegen. Eine Frage der Mentalität?

Von Klaus Baumeister
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allesmuenster.de – 26.10.2016

Initiative will Schlossplatz auf Vordermann bringen

Unzählige Veranstaltungen finden das ganze Jahr über auf dem Schlossplatz statt. Dennoch wird dieser weit unter Wert in der wachsenden Stadt verkauft, meint die Initiative Schloss Platz Kultur 2020 – eine siebenköpfige Gruppe um den Münsteraner Unternehmer Ulrich Krüger.

Ob Send, Radrennen, Pferdesport oder schnöder Parkplatz – der Schlossplatz ist sicher einer der meistgenutzten Plätze in der Innenstadt. In einem besonders attraktiven Zustand ist er nicht, der Straßenbelag ist löchrig und mit Schotter ausgebessert. Immer wieder sind Umgestaltungen im Gespräch: Planungen für eine Musikhalle wurden im Jahr 2008 per Bürgerentscheid auf Eis gelegt. Vier Jahre später präsentierte der inzwischen verstorbene Architekt Prof. Dieter Baumewerd einen Entwurf, der sich am Pariser Palais Royale orientiert.

THOMAS HÖLSCHER
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Hallo Münster – 24.10.2016
Roher Diamant

Initiative stößt neue Diskussion über Schlossplatz-Umgestaltung an

Münsters Schlossplatz fristet ein Schattendasein. „Dabei ist sein bauliches wie gesellschaftliches Potenzial enorm“, finden die Aktiven der Initiative, die das Areal weiterentwickeln möchte.

Von Annika Wienhölter
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WDR – 21.10.2016

Initiative will Schlossplatz in Münster umgestalten

Der Schlossplatz in Münster soll auch in den nächsten Jahren nicht bebaut werden. Eine neu gegründete Initiative will den Platz in den kommenden Jahren jedoch landschaftsarchitektonisch aufwerten.

Stand: 21.10.2016, 13:46
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WN – 21.10.2016
Neue Initiative stellt sich vor.

Die Freunde des Schlossplatzes

Münster – „Schloss-Platz-Kultur“ nennt sich eine Initiative, die Münsters größten Platz stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken möchte.

Von Klaus Baumeister
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WN – 22.09.2016
Fabrizio Ventura spricht über die Pläne zum Musikcampus und seine letzte Saison als Generalmusikdirektor

Man muss die Kräfte bündeln

Münster – „Mich überrascht, Ankündigungen für einen Musikcampus zu hören, ohne dass zuvor das Sinfonieorchester Münster um Rat gefragt worden ist.“ Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura macht aus seiner Verwunderung keinen Hehl. Natürlich findet er die Idee einer Zusammenarbeit von Stadt und Hochschule mit dem Bau einer Halle für Kultur und Kongresse „reizvoll“, ohne sich in die derzeitige Standortdebatte einschalten zu wollen – Ventura ist ja nur noch ein Jahr lang Orchester-Chef in Münster und will danach zunächst als Gastdirigent arbeiten. Was ihn allerdings stört ist neben der Tatsache, dass die Pläne scheinbar „aus heiterem Himmel kamen“, auch die Unfähigkeit der an einem solchen Projekt Beteiligten, ihre Kräfte zu bündeln. „Man müsste sich doch zusammensetzen, um brauchbare Konzepte zu entwickeln“, fordert er; alles andere sei „Verschwendung von Energie“.

Von Harald Suerland
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WN – 13.09.2016
„Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters“ für zentrale Lage

Musikcampus: Kritik am Standort Hittorfstraße

Münster – Scharfe Kritik übt die Spitze der „Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters“ am Standort des geplantes Musikcampus an der Hittorfstraße. „Zu abgelegen, keine fußläufige Verbindung zur Innenstadt und nur ein unbelebter Universitätscampus“, heißt es in einem Schreiben an die Mitglieder. Der Hörster Parkplatz sei eine Alternative.

Von Ralf Repöhler
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WN – 11.09.2016
Was der Musikcampus für die Kulturdebatte bedeutet

Licht und Schatten

Die Idee eines Musikcampus als Gemeinschaftsprojekt von Uni und Stadt ist in der Welt. Was bedeutet das für die bisherige Kulturdebatte? Hier einige Anmerkungen.

Von Klaus Baumeister
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WN – 07.09.2016
Stadt und Universität unterzeichnen Absichtserklärung

Ouvertüre für Musikcampus

Münster – Die Stadt Münster und die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) prüfen den millionenschweren Bau eines Musikcampus zwischen Coesfelder Kreuz und Schlosspark

Von Ralf Repöhler
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WN – 07.09.2016
Initiative

Neuer Schub für den Schlossplatz

Münster – Der Schlossplatz – unendliche Tristesse:  Ein Kreis engagierter Bürger will eine neue Debatte um die Umgestaltung der asphaltierten Brache anstoßen. Als Grundlage sollen frühere Pläne des verstorbenen Architekten Dieter G. Baumewerd dienen. „Schloss-Platz-Kultur 2020“ ist eine Initiative überschrieben, die eine Umgestaltung von Münsters größer innerstädtischer Brachfläche als Ziel hat. Als Grundlage dient ein Entwurf des Architekten Dieter G. Baumewerd aus dem Jahr 2007.

Von Dirk Anger
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WN – 07.09.2016
Pläne für Musikcampus mit Kongresshalle

Münsters ewiger Traum

Die Absichtserklärung von Oberbürgermseister und Universitätsspitze – drei Wochen vor dem Ausscheiden von Rektorin Nelles – ist ein Paukenschlag. Ein Musikcampus samt Kongresshalle nimmt den Traum vieler Münsteraner wieder auf, die sich vor Jahren für eine Musikhalle auf dem damaligen Hindenburgplatz einsetzten. Ein Kommentar.

Von Ralf Repöhler
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WN – 19.03.2016
Kommentar: Der Schlossplatz und seine Neugestaltung

Die unendliche Geschichte

Der frühere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) wollte der Stadt den damaligen Hindenburgplatz sogar mal schenken – im Kontext mit dem an­gestrebten Bau der Musikhalle. Acht Jahre später steht weder das Konzerthaus, das über einen Bürgerentscheid stolperte, noch ist das inzwischen zum Schlossplatz unbenannte Areal entwickelt worden. Ein Kommentar.

Von Ralf Repöhler
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